Bedeutung des Schwert- und Säbelkampfes im Systema

Lebendige Tradition - Wissen bis zum heutigen Tag

 

Die Handhabung von Schwert und Säbel basiert im Systema auf über Jahrhunderte hinweg überliefertem Wissen, das bis in die heutige Zeit erhalten ist.

 

Noch im 2. Weltkrieg kämpften Kosakeneinheiten mit dem Säbel!


Es gab in der Altrussischen Kampfkunst weder eine Ritualisierung und Reduzierung der Bewegungsformen noch eine Versportlichung oder eine Ausprägung zum geistigen Weg, wie man es zum Teil aus anderen Kampfkünsten kennt.

 

Die Wurzel des Systema


Auf den Bewegungsmustern des Schwert-/Säbelkampfes basiert im Systema sowohl der Umgang mit anderen Waffen als auch der waffenlose Kampf.


Historisch gesehen sind Schwert und Säbel nämlich die Basis der Bewegungsschule und der Kampfanwendungen im Systema, daher sind Schwert-und Säbelkampf noch heute ein fester Bestandteil des modernen Trainings.

 

Der Schwert-/Säbelkampf ist somit keine Teildisziplin der Altrussischen Kampfkunst Systema, sondern eine der Wurzeln auf denen alles Übrige aufbaut.


Bedeutung für das moderne Systema Training


Wie im Systema üblich werden auch beim Schwert-/Säbelkampf keine Einzeltechniken erlernt, sondern Bewegungsprinzipien.

 

Durch das Training mit Schwert und Säbel erlangt der Übende Fertigkeiten und Fähigkeiten, die auf keine andere Art und Weise erlernt werden können. Präzision, Koordination, Körperbeherrschung, Konzentration und Verantwortungsbewußtsein werden hier in besonderer Manier geschult und gefördert.

 

Schwert-/Säbelkampf ist eine der besten Methoden die drei Systema-Grundsäulen, Atmung, Form (Körperhaltung, Bewegung) und Zustand (mentale Kraft), zu trainieren.

 

Die Bedeutung des Trainings mit Schwert oder/und Säbel hat im Systema also einen hohen Stellenwert und dient dem Studenten in vielfältiger Weise dazu sich sowohl im allgemeinen Waffenkampf als auch im waffenlosen Kampf zu verbessern.