Die Schaschka

Die Schaschka

 

Die im Kaukasus kämpfenden Kavallerieeinheiten, besonders die Kosaken, übernahmen im ersten Drittel des 19. Jh. von den dort beheimateten Bergvölkern diesen auffallend geprägten Säbeltyp.

 

Typisch für diese Art Säbel ist der einfache Griff in Form eines stilisierten Vogelkopfes und die nur leichte Krümmung der einschneidigen Klinge mit Anschärfung der Klingenrückseite im Bereich der Spitze der Klinge.

 

Es gibt keinen speziellen Schutz für die Hand (Parrierstange oder Bügel), da durch die Krümmung und die Führtechnik des Säbels die Hand ausreichend zu schützen ist (Bild 5).

Tragweise

 

Entgegen der üblichen europäischen Tragweise, befinden sich die Tragringe für das Gehänge auf der konvexen Scheidenseite, so daß im Gehänge die Schneidenseite nach oben zeigt (Bild 6).

 

Dies bewirkt, daß die Schaschka in einer Aufwärtsbewegung gezogen wird bei der die Schneide nicht zum Gegener zeigt (Bild 1)und der dann meist ein abwärts gerichteter Hieb folgt.

 

Die Schaschka wurde sowohl an der Seite als auch über der rechten Schulter auf dem Rücken getragen.

 

Ziehen der Schaschka nach oben

 

Dem Ziehen nach oben folgt meist ein abwärtsgerichteter Hieb.

 

Diese Art zu ziehen ermöglicht eine sehr flexible Handhabung der Waffe für Abwehr und Gegenangriff und ist gerade auch für den Kampf zu Pferde von Vorteil.