Kindertraining für Kinder ab ca. 8 Jahren

in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit den Trainern auch ab  6 Jahren

Training mit 2 Betreuern

 

Da das Systema - Kindertraining didaktisch anspruchsvoll und betreuungsintensiv ist, haben wir uns entschlossen das Training mit mindestens 2 Systema - Übungsleitern abzuhalten, damit ausreichend Hilfestellung für die übenden Kinder vorhanden ist.

 

Die Trainingsleitung hat unser erfahrener Systema - Trainer Bernd Tröger übernommen, der von Systema - Übungsleiterin Helga Tröger unterstützt wird.

 

Trainingsgrundsätze

 

Für das Training müssen die Erziehungsberechtigten die Trainingsgrundsätze für das Kindertraining durch Unterschrift anerkennen

Ausweichen, Selbstschutz, Würfe, Bodenkampf, Schlag- und Trittübungen

 

Das Kindertraining orientiert sich im Aufbau am Erwachsenentraining, fokussiert jedoch bei den Kampfübungen auf ringerische Aspekte, Würfe, Bodenkampf und Ausweichübungen. Wir arbeiten in diesem Bereich vor allem am Selbstschutzverhalten und den grundlegenden kämpferischen Prinzipien.

 

Körperschulung / Atmung

 

Sehr viel Wert legen wir auch auf die körperschulenden Vorbereitungsübungen.

Diese Übungen sollen die Kinder nicht nur fürs Kämpfen fit machen sondern dienen gleichzeitig der Unterstützung der körperlichen Entwicklung.

Die Kinder lernen z.B. den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung im Körper, machen Atemübungen, gewinnen an Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit und erreichen Kraftzuwachs und Ausdauer.

Systema basiert auf natürlichen und ergonomischen Bewegungsabläufen, was bei den Kindern weiche und geschmeidige Bewegungen fördert und das Gefühl für den eigenen Körper positiv beeinflussen kann.

 

Sozialkompetenz

 

Vorbereitende Übungen wie Kampfübungen unterstützen außerdem in hohem Maße die Wahrnehmung der eigenen Person in der Gruppe wie auch die Gestaltung der Wechselbeziehung zu den anderen Kindern in der Gruppe.

 

Das heißt Individualität ja, Egoismus nein!


Die Kinder sollen üben sich als eigenständige Personen in der Gruppe zu bewegen und gleichzeitig mit der Gruppe / Trainingspartner / Übungsleiter respektvoll zusammen zu arbeiten.

 

Integratives und kommunikatives Üben

 

Das heißt z.B. Kniebeugen werden gemeinsam im gleichen Rhythmus ausgeführt.

Jeder muß dabei auf sich selbst achten um die Bewegung richtig auszuführen und gleichzeitig im Kontakt mit der Gruppe bleiben um nicht zu schnell oder zu langsam zu sein. Bei den Würfen müssen die Übungspaare den Wurf gemeinsam erarbeiten, also z.B. unterschiedliche Größe und Gewicht berücksichtigen und einkalkulieren, und sich gegenseitig unterstützen um zum Erfolg zu gelangen.

 

Die Kinder sollen lernen

im Dialog miteinander zu arbeiten und sich gegenseitig zu helfen.

 

In unserer Gesprächsrunde am Ende des Trainings dürfen sich die Kinder dann über das Training aussprechen und sagen, was ihnen gefallen oder nicht gefallen hat oder wo sie Probleme hatten.

 

Voraussetzungen

 

Voraussetzung um so zu trainieren ist allerdings, daß ein wirkliches Interesse des Kindes an dieser Art Sport zu treiben besteht und ausreichend soziale Grundkompetenz besteht um in der Gruppe zu arbeiten.

Die Bereitschaft die Übungen aktiv mitzumachen muß beim Kind von Anfang an da sein, denn Systema kann nur gelingen, wenn sich alle beteiligten, Übungsleiter wie Schüler, einbringen und miteinander arbeiten können.

 

Konzentriertes Üben

 

Zweifellos sollen die Kindern Spaß am Training haben, und gerade deshalb muß auf dem nötigen Ernst beim Training bestanden werden!

 

Übermüdung, Albereien, Unkonzentriertheit und rücksichtsloses Verhalten führen im Kampfsport sehr schnell zu einer aggressiven und unkontrollierten Trainingsatmosphäre verbunden mit hoher Verletzungsgefahr, dies können und dürfen die Übungsleiter nicht hinnehmen.

 

Systematraining ist daher nicht zum Austoben sondern zum Ausarbeiten geeignet und erfordert auch am Nachmittag nach Schule und Arbeit noch von Kindern und Übungsleitern Aufmerksamkeit und Begeisterung für die Sache.

 

Freiheit zu entscheiden

 

Wir alle wollen unsere Freizeit so angenehm und entspannend wie möglich verbringen, deshalb unsere Bitte an die Eltern:

geben Sie Ihren Kindern die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob sie Systema machen wollen oder nicht, denn die Kinder müssen sich freiwillig einbringen um erfolgreich am Training teilzunehmen.

 

Probetraining

 

Wir raten daher allen interessierten Jungs und Mädchen ein Probetraining zu absolvieren oder erst einmal zuzuschauen.

 

Für Kinder, die noch nicht im Verein Mitglied sind können z.B. auch Kurskarten gelöst werden, so daß eine Art Probezeit von 12 Trainingseinheiten mitgemacht werden kann, dadurch kann man bei Nichtgefallen problemlos wieder aussteigen.

 

Unser Übungsleiterteam berät Sie gerne bei weiteren Fragen zum Systema – Kindertraining.